Änderung der MiA-GÜVO in GeoMapper integriert

Mittwoch, 27. November 2013

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die „Mindestanforderung für die Übernahme von Gebäudevermessungen in das Liegenschaftskataster (MiA-GÜVO)“ für Bayern fortgeschrieben und der Liegenschaftskataster um die dritte Dimension erweitert wurde.

 

Für GÜVO stellen wir eine Konfiguration zu rmDATA GeoMapper zur Verfügung, die bereits an die geänderten Mindestanforderungen angepasst ist. Die Grafik-Software bietet damit alles, was Sie für die Erfassung der Gebäudeveränderungen benötigen. Anwender finden diese Konfiguration im Downloadbereich des rmDATA Support Centers (Version 1.1 vom 25.11.2013).

Im Detail: Die Änderungen in der MiA-GÜVO zur Übernahme von Gebäudevermessungen nach der Verordnung zur Übernahme von Gebäudevermessungen von Privatpersonen in das Liegenschaftskataster (Gebäudeübernahmeverordnung – GÜVO, BayRS 2197-F) finden bei Anträgen nach § 12 GÜVO (Abgabe der Unterlagen) Anwendung, die ab dem 1. Juli 2013 gestellt werden.

 

Gleichzeitig tritt für diese Anträge die neue Gebührenregelung in Kraft. Das Vermessungsamt erhebt dann vom Gebäudeeigentümer nur noch 35 % der Gebühren nach § 6 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Benutzungsgebühren der staatlichen Vermessungsämter (GebOVerm, BayRS 2013-2-9-F) –(Neuverfahren).

 

Bis zum 30. September 2013 galt eine Übergangsfrist für Anträge nach § 12 GÜVO, deren Unterlagen auf zweidimensionalen Vermessungen beruhen. Für diese Anträge gilt hinsichtlich der MiA-GÜVO (zweidimensional) und der Abrechnung (50 % der Gebühren gemäß § 6 Abs. 2 Satz 2 GebOVerm) die alte Regelung. Unterlagen, die nach dem 30. September 2013 beim Vermessungsamt eingereicht werden und nicht konform zur MiA-GÜVO abgegeben werden (insbes. Angaben zur dritten Dimension), werden vom Vermessungsamt abgelehnt.


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