„Das beste Konzept für Ingenieurgeodäsie“

Dienstag, 12. April 2016

Gummersbach, eine Kreisstadt in NRW mit 52 000 Einwohnern, setzt auf Software von rmDATA bei der geodätischen Berechnung und Erstellung topografischer Daten.

Im Fachbereich 9, Stadtplanung der Stadt Gummersbach, führt das Ressort Vermessung/GIS u.a. sämtliche topografische Vermessungen für die Stadt mit 95 km² und 75 Ortslagen durch. Mit den gewonnenen Geodaten wird das hausinterne GIS mit topografischen Bestandsdaten befüllt. Das GIS ist ein internes Auskunftsystem mit über 20 verschiedenen Fachschalen, deren Themen von den zuständigen Sachbearbeitern gepflegt werden. Die dafür notwendigen GeoDaten werden aus den topografischen Vermessungen übertragen. Diese dienen dann als wichtige Grundlagen für die Tiefbau- und Städteplanung oder die Verwaltung des Anlagevermögens.

Neuer Workflow gesucht & gefunden

Bei der Stadtverwaltung Gummersbach werden seit 1985 die Felddaten digital erfasst und seit 1998 wird ein grafisches Feldbuch geführt. Bis 2014 wurde mit Topobase und einer eigenen Fachschale Vermessung als Softwaregrundlage für das hauseigene GIS gearbeitet.  2013 wurden alle Geodaten von GK in ETRS89 transformiert, des Weiteren sollte dann auf OGC konforme Daten umgestellt werden. Dies war mit Topobase teilweise nicht mehr möglich, weil die geodätischen Berechnungen nicht mehr unterstützt wurden. Die Lösung fand man bei rmDATA, das einen umfangreichen Datenfluss von der Aufnahme bis zum fertigen Plan bietet. Dieser Datenfluss beginnt im Außendienst mit dem elektronischen Feldbuch von Frox, geht über die geodätische Berechnungen inklusive Deformationsauswertung, Geoinformationssystem bis zur Planerstellung.

 

Datenfluss vom Feldbuch ins GIS

Norbert Haas, Geodät bei der Stadt Gummersbach, räumt ein: „Die Umstellung war ein totaler Schwenk, aber wir haben uns für rmDATA entschieden, weil die Firma einfach das beste Konzept für die Ingenieurvermessung bietet!“ Und er ergänzt, dass mit rmDATA GeoDesktop sehr komfortabel die Bestandsdaten im hauseigenen GIS dargestellt werden können. Wichtig ist, dass der Datenfluss vom Bürorechner (Auslesen der GIS-Daten) in den Feldrechner und nach dem Aufmaß vom Feldrechner über die Schnittstelle ins GIS-System problemlos in kurzer Zeit erfolgen kann.

 

Die Daten werden also direkt vom Außendienst in rmDATA GeoDesktop übernommen, sodass nur noch kleinere redaktionelle Ergänzungen in der Datenbank notwendig sind. Er zeigt sich auch begeistert darüber, dass die Produkte immer am neuesten Stand sind und meint damit nicht nur die OGC-konforme Datenstruktur.

 

Der richtige Schritt zur richtigen Zeit

Als Resümee fasst Norbert Haas zusammen: „Die Philosophie in den rmDATA-Produkten ist sehr durchdacht. Wir mussten anfangs die Prozesse neu definieren, was Zeit für die Umstellung benötigte, aber am Ende ersparen wir uns viel Zeit aufgrund von durchgängigen Arbeitsabläufen! Jetzt nach 2 Jahren Arbeit und Erfahrung mit rmDATA GeoDesktop kann man sagen, es war der richtige Schritt zur rechten Zeit!“

Gummersbach setzt auf rmDATA GeoDesktop

Bild unten: Die Fußgängerzone von Gummersbach. Die gesamte Möblierung wurde aufgemessen und in Form eines Katasters im GI-System dokumentiert. Oben: Die Daten werden direkt vom Feldbuch im Außendienst in rmDATA GeoDesktop übernommen © frox IT


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